„Die besseren Sambatänzer gewinnen“

Der FC Wacker Innsbruck startet heute ab 16 Uhr mit dem Auswärtsspiel gegen Ried in den Abstiegskampf. Mittags wird der geräumte Platz kommissioniert, Wacker-Coach Roli Kirchler: „Gespielt wird sicher.“

Von Wolfgang Müller

Innsbruck –Frühlingsstart auf ungeheiztem Rasen mitten im Winter – die tipp3-Bundesliga lässt schön grüßen. Während die Wacker-Kicker gestern im Bus Richtung Innviertel saßen, wurde in der Keine-Sorgen-Arena fleißig gearbeitet. Die Schneedecke wurde entfernt. Lediglich ein mehrere Meter breiter Streifen auf der Seite wird erst heute vom Schnee befreit. „Unten ist es weich, wenn das Wetter so bleibt, wird ein reguläres Spiel möglich sein“, meinte Ried-Coach Michael Angerschmid nach der Platzvisite. Heute Mittag wird kommissioniert, Trainer Roli Kirchler wusste gestern schon, was kommen wird: „Es wird ganz sicher gespielt. Ried ist schon mit einem Spiel in Verzug, also wird unsere Partie auf alle Fälle durchgedrückt. Ich hoffe nur, dass die Platzverhältnisse halbwegs korrekt sind.“ Wie die Tiroler letztlich auflaufen, wird ein Lokalaugenschein ergeben. „Es macht ja keinen Sinn, das Spiel über die Seiten zu forcieren, wenn die gefroren sind“, so Kirchler, der bis auf die gesperrten Tomáš Abrahám und Dario Dakovic die stärkste Formation aufbieten kann. Er geht davon aus, dass der Zufall Regie führen wird und man gerade bei Standards hellwach sein muss.

„Die besseren Samabtänzer werden gewinnen“, schmunzelt Marcel Schreter. Der schwarzgrüne Routinier ist sich noch nicht so recht im Klaren, mit welchen Schuhen er auflaufen soll: „Im Gepäck sind Stollen-, Noppen- und auch Kunstrasenschuhe.“ Optimistisch ist der Telfer allemal: „Wenn wir die Leistungen der Trainingsspiele auch in der Meisterschaft zeigen, mach‘ ich mir keine Sorgen.“

Im Innviertel herrscht auch Optimismus vor. „Letztendlich musst du Innsbruck zuhause schlagen – und so werden wir das Spiel auch anlegen“, meinte Angerschmid vor seiner Premiere auf der Rieder Betreuerbank. Neuzugang Toni Vastic sitzt als Joker auf der Bank.


Kommentieren