Die „Gallier“ Schladmings klotzen und kleckern auf ihre Art

Klein aber oho! Auch Liechtenstein hat bei der WM in Schladming sein „Haus“.

Schladming – Klotzen statt kleckern ist in Schladming angesagt. Wenn man durch die Straßen des WM-Ortes spaziert, stechen einem sofort die „Häuser“ ins Auge. Österreich-Haus, House of Switzerland, TirolBerg – man zeigt, was man hat. Die einzelnen Nationen bzw. Ski-Verbände lassen sich nicht lumpen, wenn es um die Präsenz bei den alpinen Titelkämpfen geht.

Doch ein kleines Land sticht aus der Masse heraus: Liechtenstein! Auch das Fürstentum ist in Schladming mit einem „Haus“ vertreten, oder besser gesagt mit einer Bar direkt bei den Planai-Bahnen. Aber hier geht alles gelassener ab. Keine Türsteher, keine Ausweiskontrollen, keine Armbänder. „Damit heben wir uns ab. Große Häuser gibt es genug“, erklärt Leander Marxer, seines Zeichens Chef des „Hauses“.

VIP-Gäste geben sich in der Liechtensteiner Fan-Bar quasi die Türklinke in die Hand. Besonders ehemalige Ski-Größen wie Didier Cuche, Luc Alphand oder Marco Büchel gehen hier ein und aus. „Wir verstehen uns als Gallier unter den ganzen Häuser. Das kommt gut an“, so Marxer, der in seinem Brotberuf Schauspieler ist.

Auch wenn der „Zwergstaat“ bei der WM in Sachen Fans klar in Unterzahl ist, waren die Liechtensteiner am Samstag dennoch die lautesten. Die Guggamusik Röfischrenzer sorgte für ordentlich Wirbel im WM-Ort – auch so kann geklotzt und gekleckert werden! (alm)

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