Was von Schladming hängen bleibt

14 Tage Ski-WM in Schladming gehen heute zu Ende - eine zwiespältige Bilanz des Spektakels.

Schladming - Alles hat eine Ende, auch die Ski-WM in Schladming. Meine Zeit am Nabel der alpinen Welt brachte Licht und Schatten mit sich. Was bleibt hängen von den 42. Titelkämpfen in der Steiermark?

Auf den ersten Blick eine Akkreditierung um den Hals ...

Musik: Bisher war ich Andreas Gabalier eigentlich recht wohl gesonnen. Doch „Go for Gold“ dröhnte aus den Lautsprechern des Stadions zum Frühstück, „Go for Gold“ während der Bewerbe, „Go for Gold“ den ganzen Tag. Das hat nichts mehr mit einem Ohrwurm zu tun. „Go for Gold“ go home!

Eröffnungsfeier: Das war der wahre Pferdeskandal. Dabei waren die Lipizzaner noch das Highlight unter den provinziellen Aufführungen. Während die Veranstalter voller Stolz über ihre Eröffnungsfeier jubelten, schüttelte der Rest der „Ski-Welt“ verwundert den Kopf über die „biedere“ Darbietung.

Medaillen: Nach der ersten Woche stand Österreich kurz vor einer Staatskrise, nur eine Bronzene durch Niki Hosp in der Super-Kombi. Doch spätestens nach der Goldenen im „Rahmenrennen“ Teambewerb waren wir wieder Skination.

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Sportliche Leistungen: Ted Ligety ist der neue Ski-König. Der US-Boy überstrahlte alles, auch einen Marcel Hirscher. Im ganzen Trubel ging die schwere Verletzung von Lindsey Vonn beinahe unter.

Fans: Hut ab vor den tausenden Anhängern! Die Zuschauer in Schladming verhielten sich vorbildlich! So ein faires Publkum habe ich noch selten gesehen. Jeder wurde bejubelt, egal ob aus Argentinien oder der Schweiz, egal ob Erster oder 28.!

Nach der WM kommt nun der große Kater, weil nach zwei Wochen WM-Wahnsinn hängen nicht nur die Fans durch, sondern auch der Ski-Zirkus. Die restlichen Weltcup-Rennen haben einen Spannungsfaktor wie die 26. Wiederholung von Titanic. (alm)


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