Weiter Verwirrung im Tauziehen um Team-Stürmer Arnautovic

Werder-Sportchef Thomas Eichin bezeichnete einen Bericht über eine bereits erfolgte Einigung als „kompletten Nonsens“.

Bremen - Der mögliche Wechsel von Marko Arnautovic von Werder Bremen zu Dynamo Kiew hält die Führungsriege des deutschen Fußball-Bundesligisten weiter in Trab. Beim 2:3 der Bremer gegen Freiburg am Samstag kam der ÖFB-Teamstürmer erst ab der 55. Minute zum Einsatz, verbuchte einen Assist und sorgte danach für Erklärungsnotstand beim neuen Werder-Sportchef Thomas Eichin. Dieser bezeichnete einen Bericht über eine bereits erfolgte Einigung mit den Ukrainern als „kompletten Nonsens“.

Tatsächlich hat Kiew ein Angebot für den bei Werder noch bis 2014 unter Vertrag stehenden Arnautovic vorgelegt. Bereits am Abend seines ersten Arbeitstages hatte Eichin eine Dynamo-Delegation empfangen. Acht bis zehn Millionen Euro soll das Offert betragen. Werder will den Vertrag mit dem 23-jährigen Wiener allerdings verlängern. „Das ist ein bisschen torpediert worden durch das starke Interesse von Kiew“, sagte Eichin.

Wenn Werder Arnautovic abgäbe, könnte der Tabellenelfte trotz des Geldregens nach Ende der Winter-Transferfrist keinen Spieler nachverpflichten. „Für den Moment kann ich nur sagen: Es macht für uns keinen Sinn“, sagte deshalb Trainer Thomas Schaaf. Gut möglich ist aber, dass Werder den Preis bis zum Ende der ukrainischen Transferfrist am 1. März noch etwas in die Höhe treiben will. Arnautovic kam 2010 um kolportierte 6,5 Mio. Euro von Twente Enschede an die Weser.

In der Ukraine soll Arnautovic ein Netto-Jahresgehalt von drei Millionen Euro erhalten. Bei Bremen kassiert er derzeit rund zwei Millionen Euro brutto jährlich. Gemäß Informationen des „kicker“ hat der Angreifer aber noch keine Ambitionen, sofort gen Osten zu wechseln. Arnautovic wolle erst im Sommer über seine Zukunft entscheiden, berichtete das Fachmagazin ohne Angabe von Quellen. (APA)

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