Russen in Alarmstimmung

Moskau – In Russland lässt der Meteoritenschauer vom Freitag die Menschen grübeln. „Anstatt auf der Erde zu kämpfen, sollten die Menschen li...

Moskau –In Russland lässt der Meteoritenschauer vom Freitag die Menschen grübeln. „Anstatt auf der Erde zu kämpfen, sollten die Menschen lieber ein gemeinsames Asteroiden-Abwehrsystem schaffen“, forderte der Chef des Auswärtigen Ausschusses im russischen Parlament, Alexei Ruschkow am Wochenende.

Inzwischen laufen in der Region Tscheljabinsk im Ural groß angelegte Aufräumarbeiten. Mehr als 20.000 Helfer seien im Einsatz, um Schäden zu beseitigen. Die Helfer prüften unter anderem die Statik von Gebäuden, sagte Katastrophenschutzminister Wladimir Puschkow in Tscheljabinsk. „Sehr vorsichtig“ solle die Gasversorgung wieder in Betrieb genommen werden.

Die Suche nach Überresten des Meteoriten, der beim Sturz Richtung Erde über der Region explodiert war, wurde vorerst eingestellt. Es sei entschieden worden, den Einsatz in der Region auf die Reparatur- und Aufräumungsarbeiten zu konzentrieren, sagte ein Ministeriumssprecher.

Taucher hatten im zugefrorenen Tschebarkul-See nach Teilen des rund zehn Tonnen schweren Meteoriten gesucht, fanden aber im trüben Wasser nichts. Ein Loch im Eis von etwa acht Metern Durchmesser sei offenbar nicht auf den Meteoriten zurückzuführen, schloss daraus das Ministerium. (dpa, TT)

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