Luxus, Privatsphäre und ein Ehrenkonsulat

Der Kitzbühel Country Club von Richard Hauser öffnete am Osterwochenende für auserlesene Personen seine Pforten.

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Reith b. K. –Privat und exklusiv, so ging es am Wochenende in Reith bei Kitzbühel zur Sache. Zwar wurden die Tore des Kitzbühel Country­ Club (KCC) das erste Mal geöffnet, doch nicht jeder durfte rein. Gründer Richard Hauser, seines Zeichens auch Stanglwirt-Geschäftsführer, lud eine ausgesuchte Gästeschar zur Eröffnung seines neuen Betriebes.

Nach dem Vorbild angelsächsischer „Private Members Clubs“ realisiert der Unternehmer auf einer Gesamtfläche von rund acht Hektar ein für den Alpenraum neuartiges Konzept. Der KCC wird mit seinen rund 4000 Quadratmetern eingetragenen Mitgliedern offen stehen. Dienstleistungen, Infrastruktur und verschiedenste Angebote stehen den Mitgliedern rund ums Jahr zur Verfügung. Am Osterwochenende wurde der Country Club im Zuge von drei exklusiven Abendevents und im Beisein von hochrangigen Persönlichkeiten feierlich eröffnet.

Die Internationalität des Kitzbühel Country Club wurde bereits mit dem Eröffnungsabend am Ostersamstag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Rund 200 Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wirtschaft waren der Einladung von KCC-Initiator und Hausherr Richard Hauser gefolgt, die sich in Summe von der Exklusivität des neuen Kitzbühel Country Club begeistert zeigten.

Im Mittelpunkt stand die kubanische Kultur, die sowohl von S. E. Juan Carlos Marsán Aguilera, Botschafter der Republik Kuba, als auch von Maiky­ Diaz Pérez dem Publikum nähergebracht wurde. Zudem brillierte der kubanische Star-Pianist Frank Fernández, einer der erfolgreichsten lateinamerikanischen Pianisten und Komponisten der Gegenwart, am hauseigenen Steinway D Hamburg. Für die Eröffnungsausstellung des Clubs wurde mit Alicia Leal eine der bedeutendsten kubanischen Gegenwartskünstlerinnen gewonnen.

Leal, die während der Eröffnungsphase als Artist in Residence im Kitzbühel Country­ Club weilt, hat für diesen besonderen Anlass eine repräsentative Auswahl ihrer Gemälde und Fotografien zusammengestellt.

Am Sonntagabend konnte sich dann Richard Hauser über eine besondere Auszeichnung freuen. Im Zuge des Eröffnungswochenendes wurde ihm das Ehrenkonsulat der Republik Korea (Südkorea) verliehen. Nicht weniger als 300 Personen waren am zweiten Abend in den KCC gekommen, darunter auch viele bekannte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Boris Becker.

S. E. Cho Hyun, Botschafter der Republik Südkorea, erinnerte bei der Verleihung an die enge Freundschaft, die sein Land mit Richard Hauser verbindet: „Bereits im Jahr 1996 hatte Richard Hauser als Berater mit dem damaligen Botschafter und heutigen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, Kontakt. Diese Freundschaft hat sich in den Jahren vertieft.“ Sowohl Österreich als auch Südkorea hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr gut entwickelt, die enge Verbindung der beiden Länder weiter auszubauen, sei von großem Vorteil. Schon heute, so betonte der Botschafter Südkoreas, würden eine halbe Million Südkoreaner alljährlich Österreich besuchen. „Und diese Entwicklung wird weiter steigen, denn der Wintersport wird in Südkorea immer populärer.“

Nicht weniger als 50 Millionen Euro hat Hauser in das neue Projekt investiert. Ein Komitee entscheidet, wer nun Mitglied werden kann. Hauser selbst ist nicht in diesem Komitee. Er stelle lediglich die Infrastruktur und biete die Dienstleistung an. Wie viele Mitglieder zum KCC Zutritt erhalten, möchte Hauser nicht sagen. Es gebe zwar eine Beschränkung, um die Qualität zu garantieren, doch diese werde von dem Komitee festgelegt. (TT, aha)


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