Seit 15 Jahren steht das Bundesheer auch Frauen offen

Während im Jahr 1999 noch knapp 100 Frauen beim Heer waren, sind es aktuell 366. 84 davon versehen ihren Dienst im Ausbildungsdienst, 127 als Unteroffiziere, 70 als Offiziere und 24 im Auslandseinsatz.

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Wien – Am 1. April 1998 rückten die ersten Frauen zum Heer ein. Soldatinnen seien „ein gut integrierter und unverzichtbarer Bestandteil des Bundesheeres“, sagt Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) am Ostermontag in einer Aussendung. Während im Jahr 1999 noch knapp 100 Frauen beim Heer waren, sind es aktuell 366, so das Ministerbüro. 84 davon versehen ihren Dienst im Ausbildungsdienst, 127 als Unteroffiziere, 70 als Offiziere und 24 im Auslandseinsatz.

Er sei davon überzeugt, dass es den Anteil der Soldatinnen beim Bundesheer zu steigern gelte, so Klug. Den Grund für den niedrigen Wert sieht der Ressortchef in erster Linie in der mangelnden gesellschaftlichen Verankerung des Berufsbildes „Soldatin“: „Zukünftig wird es für das Bundesheer wichtig sein, dass wir noch stärker erklären, welche interessanten Karrierechancen und unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten Frauen beim Dienstgeber Bundesheer vorfinden.“ Die Möglichkeiten würden von der Militärpilotin bis zur Panzerkommandantin reichen. Frauen beim Bundesheer seien in allen Funktionen und Waffengattungen tätig, es stünden ihnen - bei gleichem Verdienst - „dieselben Karrieremöglichkeiten offen wie ihren männlichen Kameraden“, heißt es in der Aussendung. (APA)


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