Erneute Explosion in chinesischer Kohlemine tötete sechs Arbeiter

Elf Bergarbeiter werden noch vermisst. Bereits am Freitag kamen in der Mine 28 Kumpel ums Leben.

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Peking – Drei Tage nach einer schweren Gasexplosion in einer chinesischen Kohlemine hat eine erneute Explosion weitere Arbeiter getötet. Bei dem Unglück am Montag in der nordostchinesischen Provinz Jilin kamen sechs Bergleute ums Leben und elf wurden vermisst, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Bei dem Unfall am Freitag waren bereits 28 Arbeiter in derselben Mine getötet worden.

Am selben Tag waren in Tibet 83 Bergleute bei einem Erdrutsch verschüttet worden. Mehrere tausend Kumpel kommen jedes Jahr in Chinas Bergbau ums Leben. Die genaue Zahl kennt niemand, weil viele Unglücke vertuscht werden oder nicht in Statistiken auftauchen. (APA/dpa)

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