ÖBB klagen Tiroler Betriebsrat auf 140.000 Euro

Ein Betriebsrat soll jahrelang zu viel verdient haben. Die Vorwürfe werden zurückgewiesen.

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Innsbruck –Die ÖBB werfen einem Tiroler Betriebsrat vor, sich jahrelang zu Unrecht bereichert zu haben, und will nun vor Gericht das Geld zurück. Wie die TT erfuhr, soll es sich um rund 140.000 Euro handeln. Eine Klage gegen den Betriebsrat ist jedenfalls seit Ende des vergangenen Jahres anhängig, wie die ÖBB auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung bestätigten. „Der Mitarbeiter hat über einen längeren Zeitraum – aus unserer Sicht zu Unrecht und wissentlich – zu hohe Bezüge für seine Betriebsratstätigkeit erhalten. Wir werden uns schadlos halten und den rechtlichen Rahmen zur Gänze ausschöpfen. Eine Rückzahlungsforderung an den betroffenen Mitarbeiter wurde gestellt, eine gütliche Einigung über die Rückzahlungsmodalitäten wurde von ihm abgelehnt. Wir haben deshalb entschieden, den Gerichtsweg zu beschreiten“, teilte ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel mit: „Aufgrund des laufenden Verfahrens können wir keine weiteren Details nennen.“ Der Betriebsrat bekam von der AK Rechtsschutz, die Vorwürfe werden zurückgewiesen. (mas)


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