Britischer Lehrer verblutete an schweren inneren Verletzungen

Die Polizei konnte bei dem am Samstag in Matrei in Osttirol verstorbenen Lehrer Fremdverschulden ausschließen, das ergab die Obduktion.

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Matrei in Osttirol – Es sollte eine erholsame Skiwoche für eine 48-köpfige Schulgruppe aus Großbritannien werden, die seit dem vergangenen Samstag in Matrei in Osttirol zu Gast ist. Doch nur wenige Stunden nach der Ankunft in Matrei ereignete sich ein tragischer Unfall.

Die fünf Aufsichtspersonen besuchten am Samstagabend ein Lokal. Kurz nach drei Uhr machten sie sich wieder auf den Weg zur Unterkunft. Aus noch ungeklärter Ursache kam der als Letzter gehende Lehrer auf dem abfallenden Gemeindeweg zu Sturz und rutschte über die angrenzende Böschung hinunter. In weiterer Folge stürzte der 44-Jährige über eine senkrechte Steinmauer rund vier Meter auf eine Straße und blieb mit offensichtlich schweren Kopfverletzungen regungslos liegen.

Der Rest der Gruppe verständigte die Rettung und leitete Erste Hilfsmaßnahmen ein. Trotz der Reanimationsversuche verstarb der Lehrer noch an der Unfallstelle.

Die Obduktion des 44-Jährigen ergab, dass der Mann Serienrippenbrüche erlitt und an den schweren inneren Verletzungen verblutete. Durch die Erhebungen der Polizei zum Unfallhergang konnte Fremdverschulden ausgeschlossen werden. (tt.com)

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