Skoda spitzt den Superb leicht an

Fünf Jahre nach der Markteinführung wertet die tschechische VW-Tochter ihr Flaggschiff auf: mit moderaten Designänderungen und zeitgemäßen Motor-Getriebevarianten.

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Im Frühjahr 2008 stellte Skoda sein neues Topmodell vor: den Superb der zweiten Generation. Sowohl als Limousine als auch als Langheck überzeugten von Anfang an das Platzangebot. Das Stufenheck offerierte wenigstens 595 Liter, der Superb Combi gar 633 Liter Nettovolumen. Bei umgeklappter Rückbank erhöhte sich der Wert auf 1700 bzw. 1865 Liter. Mit solchen Talenten segnet Skoda den Superb auch in der zweiten Lebenshälfte. Diese kündigt sich mit der Motorshow Auto Shanghai (21. bis 29. April) an, dort stellt Skoda die überarbeiteten Varianten beider Karosserieformen vor.

Um die Änderungen feststellen zu können, bedarf es eines konzentrierten Blicks. So verfügt die Motorhaube des modellgepflegten Superb über eine ähnliche Konturierung wie die des ungepflegten. Allerdings ist das Logo neu gestaltet, ebenso neu ist die Chromumrandung des verbreiterten Kühlergrills. Bei den Frontscheinwerfern hat sich ebenso etwas getan, erstmals gibt es Bi-Xenon-Leuchten mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Auch die Rückleuchten erfahren eine moderne Adaptierung.

Für den Innenraum verspricht Skoda neue Stoffe und Muster für die Sitzbezüge, zudem neue Dekore sowie neue Drei- und Vierspeichen-Lenkräder. Was die Antriebstechnik anbelangt, wirbt die VW-Tochter mit einer Verfeinerung: Einzelne Aggregate verbrauchen nach Auskunft des Herstellers 19 Prozent weniger als bisher, auch dank des Einsatzes von Bremsenergierückgewinnungssystemen und einer Start-Stopp-Automatik. Davon profitieren insbesondere alle Superb-Dieselmotoren und der Einstiegsbenziner, ein 125 PS starker 1.4 TSI. Am sparsamsten ist der GreenLine mit einem Verbrauch von lediglich 4,2 Litern Diesel je 100 Kilometer. Erwartungsgemäß bleibt die Allrad-Option im Programm, wenn der Superb Ende Juni in den Handel kommt. Neu ist beispielsweise die 4x4-Kombination eines 140 PS starken Zweiliter-TDI mit einer Sechsgang-Handschaltung. (hösch)


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