Plus

Für acht Barren Gold gestorben

Vor einem Jahr musste eine Bankangestellte wegen eines Goldgeschäfts ihr Leben lassen. Seither fehlt vom Gold jede Spur. Ausgerechnet ein Polizist soll das Drehbuch zur Tat geschrieben und umgesetzt haben.

  • Artikel
  • Diskussion

Von Reinhard Fellner

Innsbruck –Am 16. März letzten Jahres wurde auf einem Waldweg in Wiesing die Filialleiterin der Raiffeisenbank Strass tot in ihrem Auto aufgefunden. Die mit Benzin übergossene 49-Jährige war durch die Rauchentwicklung von im Wageninneren entzündeten Signalfackeln erstickt. Schnell fanden die Polizeiermittler heraus, dass hier eine geplante Fahrzeugbrandlegung aufgrund Sauerstoffmangels im Keim erstickt worden war. Tags zuvor hatte die Filialleiterin acht Ein-Kilo-Goldbarren im Wert von 333.288 Euro quittiert und aus der Raika verbracht, um ein vermeintliches Bankgeschäft abzuschließen.


Kommentieren


Schlagworte