Ein Schaulaufen mit Heimvorteil

Mit dem Länderspiel-Doppel gegen Kasachstan (Start: heute 18 Uhr) beginnt das ÖEHV-Nationalteam die Vorbereitung auf die A-WM. Gelegenheit für Youngsters wie den Tiroler Daniel Mitterdorfer, sich hochzudienen.

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Von Alex Gruber

Innsbruck –Mit der sensationellen Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sotschi 2014 und dem Ticket für die nahende A-WM (3.-19. Mai in Finnland und Schweden) hat die rotweißrote Hockey-Auswahl ihre Erstklassigkeit untermauert. Und die These, dass die vielen Legionäre in der Erste Bank Eishockeyliga dauerhaft die Stärke der nationalen Equipe beschädigen, auch Lügen gestraft. So weit, so gut.

Jetzt ist Kasachstan an der Reihe. Und ein Länderspiel-Doppel, das neben der laufenden Finalserie in der EBEL zwischen den Vienna Capitals und dem KAC vielen Spielern die Möglichkeit gewährt, sich vom erweiterten Kader in vordere Reihen zu spielen.

Daniel Mitterdorfer, der nicht unweit der Tiwag-Arena aufgewachsen ist, ist einer von diesen. Der 23-Jährige verließ vor fünf Jahren Innsbruck und diente sich via Red Bull Salzburg und Black Wings Linz (Meister 2012) ins Nationalteam hoch, um jetzt vor der eigenen Haustür den Teamdress überzustreifen. Ob sein Auftritt heute oder morgen sein wird, stand im 28-Mann-Kader (Teamchef Manny Viveiros lud fünf komplette Linien ins Teamcamp ein) gestern noch nicht fest.

„Ich kann noch nicht sagen, wann ich drankomme, freue mich aber natürlich, in Innsbruck zu spielen und werde mich voll hineinhauen. Wir müssen uns schließlich herzeigen“, weiß der Verteidiger, dass es neben dem Auftritt des eigenen Teams („Das steht an erster Stelle“) auch um Eigenwerbung geht: „Ich mache mir nicht zu viel Hoffnungen auf einen Platz für die A-WM, aber gebe natürlich alles“, begegnet Mitterdorfer den Länderspielen gegen die starken Kasachen mit Realismus. Wer geistig nach dem Halbfinal-Aus mit dem Klub schon im Urlaub war, freut sich über diese Einberufung im Tiroler Land ja umso mehr.

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Apropos Tiroler: Moderator Ralph „The Voice“ Schader führt in der Tiwag-Arena wie immer stimmkräftig durchs Programm, mit Zeugwart Peter Kranz und Masseur Klaus Stark erhöht sich das heimische Länderspiel-Aufgebot auf vier Mann.


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