Japans Notenbankchef: Es gibt derzeit kein Risiko für Blasen

Kuroda erklärte zudem, es sei zu früh, um bereits jetzt wieder über einen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik zu sprechen.

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Tokio - Der japanische Notenbankchef Haruhiko Kuroda macht trotz der expansiven Geldpolitik derzeit kein Risiko für eine Blasenbildung am Aktien- und Bondmarkt aus. Dies sagte Kuroda am Freitag und damit einen Tag nach dem Beschluss der Zentralbank, noch mehr Geld zu drucken und die Geldmenge massiv aufzublasen.

In weniger als zwei Jahren sollen 1,4 Billionen Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden, um der seit 15 Jahren andauernden Deflation ein Ende zu bereiten. Der Yen gab nach, die Renditen auf Staatsanleihen fielen auf Rekordtiefs.

Kuroda erklärte zudem, es sei zu früh, um bereits jetzt wieder über einen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik zu sprechen. Wenn es an der Zeit sei, würden die Risiken, die aus dieser Politik entstehen könnten, berücksichtigt. (APA/Reuters)

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