Im Poker um den Titel wurden die Karten neu gemischt

Die Punktverluste von Schwaz, Hall und der Reichenau machen den Titelkampf in der UPC Tirol Liga noch spannender, weil nun Kitzbühel und Matrei mitmischen.

  • Artikel
  • Diskussion

Von Thomas Mair

Innsbruck –Sechs Vereine innerhalb von sechs Punkten – der Titelkampf in der UPC Tirol Liga ist spannend wie selten zuvor. Nachdem die Spitzenmannschaften Schwaz, Hall und Reichenau zuletzt schwächelten, nutzten Kitzbühel und Matrei die Gunst der Stunde und mischen nun auch mit.

Große Titelchancen werden nach dem 3:1-Sieg bei den Haller Löwen der Markl-Elf aus der Gamsstadt eingeräumt. Rund um Ex-Profi Manuel Schmid feierten die Kitzbüheler durchwegs klare Erfolge im Frühjahr. „Das Thema Aufstieg war bei uns noch kein Thema“, erläutert Trainer Alexander Markl die Gründe: „Bei einem 10-Punkte-Rückstand im Winter wäre es auch vermessen, daran zu denken. Aber wenn wir irgendwann Meister werden, käme ein Aufstiegsverzicht nicht infrage.“

Matrei-Trainer Gogo Saringer wiederum sieht seine Elf auch nach dem 3:0-Sieg in Kundl nicht im Aufstiegskampf. Vielmehr will er das Zünglein an der Waage sein und guten Fußball sehen: „Wir wissen uns schon richtig einzuschätzen.“

Den Anschluss nicht geschafft hat gestern die Union, weil Michael Leners Tor zum 1:1-Endstand in Reutte zu spät fiel. Die Union hat mit diesem Punktverlust weiter zehn Zähler Rückstand auf Tabellenführer Schwaz.

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.


Kommentieren