Steirer mit Führerschein des toten Bruders erwischt

Die eigene Lenkerberechtigung war dem37-Jährigen vor vier Jahren wegen eines Alkoholdelikts entzogen worden.

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Graz – Bei einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle ist ein 37-Jähriger Oststeirer mit einem gefälschten Führerschein erwischt worden. Weil ihm vor vier Jahren wegen Trunkenheit am Steuer die Lenkerberechtigung entzogen worden war, hatte er die Papiere seines verstorbenen Bruders präpariert und sich damit selbst ausgewiesen, teilte die Landespolizeidirektion am Freitag mit.

Beamte der Polizeiinspektion Ilz hatten zunächst einen Lenker aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld geschnappt, der seit drei Jahren ohne Führerschein unterwegs war. In seinem Umfeld war ihnen ein weiterer Lenker aufgefallen, der schon vor längerer Zeit wegen eines Alkoholdeliktes aufgefallen war und dessen Auto öfters neben dem Wagen des Überführten an einer Tankstelle parkte.

Bei einer Kontrolle am Donnerstag wies der 37-jährige, allein stehende Arbeiter einen Führerschein vor, der offensichtlich manipuliert war. Der Mann rechtfertigte sich damit, dass er das Dokument versehentlich mit der Hose mitgewaschen habe - eine Behauptung, die den folgenden Überprüfungen nicht standhielt. Wie sich herausstellte, hatte er Oststeirer vor vier Jahren wegen Fahrens mit 1,7 Promille für vier Monate die Fahrlizenz verloren, danach aber nie die erforderlichen Nachschulungen absolviert und den Führerschein auch nicht mehr zurückbekommen. Das manipulierte Dokument stammte aus der Verlassenschaft seines vor vielen Jahren verstorbenen Bruders.

Der Oststeirer wurde wegen Fahrens ohne Lenkerberechtigung und wegen der Fälschung besonders geschützter Urkunden angezeigt. (APA)

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