Zu viele Kinder erleben Mobbing-Attacken

Innsbruck – Es ist längst öffentliches Thema, anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages wollen aber gleich mehrere Organisationen betont ...

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Innsbruck –Es ist längst öffentliches Thema, anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages wollen aber gleich mehrere Organisationen betont wissen: „Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Mobbing“, sagt Andrea Gerstenberger, Generalsekretärin des Österreichischen Jugendrotkreuzes. Immer häufiger melden sich Mädchen und Burschen, die gemobbt werden, bei der time4friends-Hotline (0800/664530, zwischen 18.00 und 22.00 Uhr). „Mobbing ist ein ernstes Thema und es ist wichtig, die Eltern und Lehrer zu informieren und eine Lösung zu finden“ sagt Gerstenberger. Die Zahlen Betroffener nimmt auch in Tirol zu: „Es melden sich bei uns immer mehr, die von Mobbing betroffen sind. Die Fälle haben in den letzten Jahren eine deutlich größere und auch beängstigende Dimension angenommen“, sagt dazu auch Elisabeth Harasser, Kinder- und Jugendanwältin von Tirol. Heute gehe das Mobbing nach der Schule weiter, Cybermobbing ist zu einer großen Belastung für viele Burschen und Mädchen geworden. Beschimpfungen und peinliche Fotos werden in soziale Netzwerke gestellt, Lügen verbreitet, böse E-Mails verschickt. Für Eingriffe in akute Fälle an Schulen würden die Ressourcen fehlen, die Kinderanwaltschaft setze aber viel auf Prävention und Infoworkshops, so Harasser. Betroffene können sich für Rat und Hilfe immer melden. (lipi)

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