Nach Messerstecherei im Burgenland: Täterin überstellt

Die Frau stach vor knapp drei Wochen Kollegin in Nachtlokal nieder. Die 22-Jährige wurde nach der Flucht in Italien geschnappt.

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Draßburg/Klagenfurt/Udine – Vor knapp drei Wochen ist es in einem Nachtlokal in Draßburg (Bezirk Mattersburg) zu einem blutigen Streit unter zwei Prostituierten gekommen. Eine 22-Jährige stach ihre Kollegin mit einem Messer nieder und flüchtete. Nachdem sie in Italien geschnappt wurde, ist die mutmaßliche Täterin gestern, Donnerstag, nach Österreich überstellt worden, teilte Magdalena Wehofer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt heute, Freitag, der APA mit.

„Die Verdächtige ist Donnerstagnachmittag am Grenzübergang Thörl-Maglern in Kärnten an Österreich übergeben worden“, so Wehofer. Die 22-Jährige wurde anschließend in die nächstgelegene Justizanstalt, jene in Klagenfurt, gebracht. „Heute im Laufe des Tages wird mittels Videokonferenz über die Untersuchungshaft entschieden.“

Die 22-jährige Prostituierte war in dem Lokal in der Nacht auf den 19. März mit einer gleichaltrigen Kollegin in Streit geraten. Dabei soll sie von der anderen Frau beleidigt worden sein und dieser daraufhin ein Messer, das sie aus der Küche geholt hatte, in den Bauch gestoßen haben. Das Opfer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht.

Die mutmaßliche Täterin war nach dem Zwischenfall im Taxi zu ihrem Freund nach Pöttsching gefahren. Beide ließen sich anschließend nach Klingenbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) bringen, wo sie ausstiegen und sich in Richtung Sopron absetzten. Für die Frau, die wegen Mordversuchs gesucht worden war, klickten am 21. März im italienischen Udine die Handschellen. (APA)

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