Kommt „Vorwärts“, will Eberle gehen

Innsbruck – Der ehemalige Landeshauptmannstellvertreter Ferdinand Eberle reagiert empört auf den offenen Brief der neuen bürgerlichen Gruppi...

  • Artikel
  • Diskussion

Innsbruck –Der ehemalige Landeshauptmannstellvertreter Ferdinand Eberle reagiert empört auf den offenen Brief der neuen bürgerlichen Gruppierung „Vorwärts Tirol“ rund um Anna Hosp an VP-Chef und LH Günther Platter. Eberle, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Landesenergieversorgers Tiwag ist, und Tiwag-Chef Bruno Wallnöfer wird darin vorgeworfen, dass sie keine Signale für einen Neuanfang in der Energiepolitik seien. „Sie verhindern ein Miteinander von Politik, Bevölkerung und Energieversorger“, hieß es.

Das lasse er sich nicht gefallen, ist Eberle vor allem über seine ehemalige Kollegin in der Landesregierung, Anna Hosp, verärgert. „Hier wird reiner Populismus betrieben. Statt um Inhalte geht es offenbar nur darum, Rache an der ÖVP zu üben.“ Ihm vorzuwerfen, er trete nicht für ein Miteinander in der Energiepolitik ein und „dass man sich nicht mit mir an einen Tisch setzen kann, ist absurd“.

Seine Konsequenz aus dem offenen Brief sei jedenfalls klar, betont Eberle. „Sollte ,Vorwärts Tirol‘ in der nächsten Landesregierung vertreten sein, werde ich sicher mein Mandat im Aufsichtsrat der Tiwag abgeben.“ Unter „Vorwärts“ wolle er nicht Aufsichtsratschef der Tiwag sein. (pn)

(Kürzel)

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.


Kommentieren


Schlagworte