Holzcontainer unter der Lupe

Innsbruck – „Man sollte generell nicht an die nächste Wahl, sondern an die nächste Generation denken“, sagt mit LR Toni Steixner einer, der ...

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Innsbruck –„Man sollte generell nicht an die nächste Wahl, sondern an die nächste Generation denken“, sagt mit LR Toni Steixner einer, der noch rund einen Monat für alles, was in Tirol mit Holz zu tun hat, verantwortlich ist. Diesen bedenkenswerten Satz sagte Steixner gestern bei der Vorstellung von „Bigconair“, einem Forschungsprojekt des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften an der Innsbrucker Technik.

Forschungsobjekte des u. a. von pro:Holz und der Holzforschung Austria unterstützten Projekts sind zwei Holzcontainer, die am Technikcampus neben jenen aus Blech aufgestellt wurden, in denen seit Jahren Schüler lernen bzw. Forscher forschen. Untersucht werden soll das Raumklima in den hölzernen Modulen, die als Orte zum vorübergehenden Wohnen bzw. Arbeiten immer bedeutender werden. Fragen, ob es sich in den aus Holz, Lehm, Schafwolle und Hanf in Massiv- bzw. Leichtbauweise gebauten Containern besser lernt, das Raumklima angenehmer, das Leben gesünder als in herkömmlichen Containern ist bzw. ob die Parameter sich bei unterschiedlichen klimatischen Vorzeichen verändern, hoffen „Holzbauprofessor“ Michael Flach und „Energieprofessor“ Wolfgang Streicher in etwa zwei Jahren beantworten zu können. (schlo)

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