Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert Indonesiens Provinz Papua

Eine unmittelbare Tsunami-Gefahr bestand nach Behördenangaben nicht.

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Jakarta – Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat am Samstag die indonesische Provinz Papua erschüttert. Der US-Erdbebenwarte USGS zufolge lag das Zentrum des Bebens 272 Kilometer west-südwestlich von der Provinzhauptstadt Jayapura in 75 Kilometern Tiefe. Örtliche Seismologen gaben die Stärke des Bebens mit 7,2 an. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor und auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgesprochen.

Hunderte Menschen rannten allerdings in Panik auf die Straße, wie Augenzeugen berichteten. Narsi Bay sagte der Nachrichtenagentur AFP, sie habe sich zum Zeitpunkt des Erdbebens am Samstagnachmittag (Ortszeit) bei einer Konferenz in einem Hotel in Jayapura aufgehalten, als sie die „starken Erschütterungen“ gespürt habe. Sie sei schnell auf die Straße gerannt, aus Angst, das Gebäude könne einstürzen.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort bebt die Erde wegen der Reibung tektonischer Platten immer wieder stark. (APA/AFP)

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