Zwei Verletzte und ein toter Hund bei Bränden in Oberösterreich

Eine Stichflamme aus einem Gasofen löste das Feuer in einem Wochenendhaus in Spital am Pyhrn. Ein 42-Jähriger und sein gleichaltriger Bekannter wurden im Gesicht und an den Händen verletzt. Golden Retriever „Spike“ erstickte bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Handenberg im Rauch.

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Kirchdorf, Braunau am Inn - Bei Wohnhausbränden in Oberösterreich sind am Samstag zwei Männer verletzt worden, ein Hund erstickte im Rauch. Eine Stichflamme aus einem Gasofen löste das Feuer in einem Wochenendhaus in Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf) aus, als ein 42-Jähriger gegen 16.45 Uhr den Ofen im Dachgeschoß abschließen wollte. Er und sein gleichaltriger Bekannter wurden im Gesicht und an den Händen verletzt, teilte die Polizei-Pressestelle am Sonntag mit.

Die Flammen verbreiteten sich rasch im oberen Stock. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Erdgeschoß verhindern. Es wurde aber durch das Löschwasser beschädigt. Gasofen und -flasche werden technisch untersucht, der Gesamtschaden wurde laut Exekutive vorerst auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Golden Retriever „Spike“ ist bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Handenberg (Bezirk Braunau) an den Rauchgasen erstickt. Der Hund war alleine daheim, als das Feuer aus vorerst ungeklärter Ursache gegen 16 Uhr in der Küche des Holzbaus ausbrach. Eine Nachbarin alarmierte die Feuerwehr. Obwohl rund 80 Mann schnell vor Ort waren, wurde das Gebäude ein Raub der Flammen. Der Gesamtschaden stand vorerst nicht fest, so die Polizei. Die Brandstelle wurde am Sonntag untersucht. (APA)


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