Schwaz hatte die besseren Nerven

Halbfinale: Schwaz – Kirchbichl6:5 n.E. (1:1/1:0). Tore: Lampl (7.) bzw. Perktold (56.). Wacker A. – Kufstein Morgen, 18 Uhr....

Von Tobias Waidhofer

Schwaz –Der Pechvogel des Tages hieß Matthias Perktold. Dabei hatte der Kirchbichler, wie schon zuletzt in der Meisterschaft, auch beim Cup-Halbfinale in Schwaz eine starke Leistung geboten. „Er war der beste Mann auf dem Platz“, erklärte Trainer Roger Kühmaier. Sogar ein Traumtor zum 1:1-Ausgleich war Perktold gelungen. Im Elfmeterschießen versagten dem Regisseur dann aber die Nerven. Als einziger Schütze scheiterte der Mann, der auch schon für die Vienna und den FC Wacker gespielt hatte.

Natürlich sei das bitter, meinte Kühmaier. „Aber keinen Vorwurf an Matthias. Wir hätten uns das Finale verdient gehabt, waren um nichts schlechter als Schwaz.“ Jetzt müssen erst einmal die Wunden geleckt werden.

In Schwaz durfte dagegen gejubelt werden. Held des Tages war Martin Troppmair, der den Elfer von Perktold entschärfte und auch sonst immer am Posten war. „Er ist sicher einer der Väter des Sieges. Ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft“, lobte Trainer Martin Hofbauer, der das zweite Halbfinale morgen (18 Uhr) zwischen den Wacker Amateuren und Kufstein live beobachten wird. Einen Lieblingsgegner hat „Hofi“ dabei nicht: „Durch meine Adern fließt grün-schwarzes Blut. Aber auch ein Duell mit dem Silbi (Silberberger, Anm.), den ich sehr schätze, wäre toll.“

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