Silberberger wohl bald in Wattens

Die Personal-Planungen in den beiden höchsten Tiroler Amateurligen laufen wenige Spieltage vor Schluss auf Hochtouren. Auch das Trainerkarussell nimmt aktuell richtig an Fahrt auf.

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck –Schön langsam neigt sich auch die Spielzeit 2012/13 im Tiroler Fußball-Unterhaus dem Ende zu. Während in der Westliga noch zweimal gespielt wird, müssen die Tiroler-Liga-Klubs noch viermal im Rasen-Viereck um Punkte kämpfen. Es ist die Zeit der Analysen. Aber auch die Zeit der Planungen. Schließlich wollen alle Klubs auch in der Saison 2013/2014 eine sportliche Hauptrolle spielen.

Regionalliga West: Der heißeste Trainerstuhl im Land steht zweifellos in Wattens. Nachdem immer wieder vor allem die Namen Manfred Linzmaier, Michael Streiter und Michael Baur rund um den begehrten Job kursierten, soll der neue Wattens-Trainer dem Vernehmen nach Thomas Silberberger (FC Kufstein) heißen. Die handelnden Personen wollen das aber partout noch nicht bestätigen.

„Da ist nichts dran“, dementiert etwa der Noch-Kufstein-Trainer. „Ich habe zwar auch schon von den Gerüchten gehört, aber ich konzentriere mich ausschließlich auf das Cup-Halbfinale (morgen gegen die Wacker Amateure, Anm.).“ Auch Robert Auer – Sportlicher Leiter in Wattens – hüllte sich vor der heutigen Vorstandssitzung (zwölf Uhr) in Schweigen. „Heute fällt eine Entscheidung. Es gibt mehrere Kandidaten. Mehr will ich nicht dazu sagen.“

UPC Tirol Liga: Auch eine Klasse tiefer dreht sich das Trainerkarussell in überhöhter Geschwindigkeit. Nachdem sich die Union vergangene Woche von Trainer Matthias Zimmerling getrennt hatte, steht nun der Nachfolger des Ostdeutschen fest. Zoran Tanaskovic, der aktuell noch mit dem SV Kematen um den Klassenerhalt kämpft, wird die Innsbrucker in der kommenden Saison betreuen. „Wir haben ja bereits gute Erfahrungen mit Zoran gemacht und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, freute sich Obmann Herbert Lener über den neuen alten Trainer. Vor seinem Engagement bei den Wacker-Damen hatte Tanaskovic ja schon einmal für die Innsbrucker gearbeitet. In den letzten vier Saisonspielen wird Co-Trainer Reini Walch auf der Trainerbank in der Fennerkaserne sitzen.

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Die Suche nach einem Nachfolger führte den SV Kematen auch zu Ex-Kolsass-Trainer Harald Eder, mit dem die Verantwortlichen bereits ein Gespräch führten. Aber Eder soll nicht nur bei den „Blues“, sondern auch beim SV Völs auf der Liste stehen. Denn beim Tabellen-13. ist die Trainerfrage ebenfalls noch nicht hundertprozentig geklärt. „Wir planen erst nach der Saison“, meint der Sportliche Leiter Christian Putschner. Das ist auch ganz im Sinne von Trainer Christoph Aschenwald, der ja zusätzlich auch noch die U12 des FC Wacker Innsbruck trainiert.

In trockenen Tüchern ist hingegen bereits die Inthronisierung von Alois Schönherr als Fügen-Trainer. Schönherr wechselt von der Tiroler Fußball-Akademie zu den Zillertalern und wird die Agenden von Thomas Pfeiler übernehmen. Leicht wird die Aufgabe sicher nicht. Schließlich führte Pfeiler den Aufsteiger überraschend souverän zum Klassenerhalt.

Auf die Funktionäre der Tiroler Fußball-Klubs wartet jedenfalls viel Arbeit.


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