AK Tirol warnt vor falschem Inkassobüro

Im Raum Tirol ist derzeit ein dreister Abzock-Versuch in Umlauf: Für einen angeblich abgeschlossenen Vertrag verlangt ein vermeintliches Inkasso-Büro 90 Euro.

Symbolfoto
© PantherMedia / Thomas Klee

Innsbruck – Ein Forderungsschreiben einer „A. Wolf Stehle-Inkasso“ verunsichert derzeit Tiroler Konsumenten, wie die Arbeiterkammer (AK) Tirol in einer Aussendung berichtet.

Mit dem Forderungsschreiben des angeblichen „Vertragspartners der Schufa“ werde die Bezahlung eines – um die Portogebühren reduzierten – Betrages in Höhe von 90 Euro innerhalb von drei Tagen verlangt. Der geforderte Betrag soll laut AK an eine Adresse in der Türkei geschickt werden. Weiters werde in dem offenbar gefälschten Schreiben angedroht, bei Nichtbezahlung des geforderten Betrages ein gerichtliches Mahnverfahren in Gang zu setzen und „den Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung zu beauftragen“.

„Es handelt sich dabei um einen neuen betrügerischen Abzock-Versuch bzw. eine schlicht gefälschte Zahlungsaufforderungen. Die Forderungen können daher getrost ignoriert werden und sollen keinesfalls bezahlt werden“, beruhigen die AK-Konsumentenschützer.

Die AK rät Betroffenen, sich nicht einschüchtern zu lassen und keinesfalls zu zahlen. (tt.com)

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