Slowenien im Krisenmodus: Mehrwertsteuer ab Juli höher

Slowenien will weiterhin aus eigener Kraft die Krise bewältigen. Die Mehrwertsteuer steigt auf 22 bzw. (ermäßigt) 9,5 Prozent.

Ljubljana – Slowenien hat die ersten Maßnahmen aus dem jüngst vorgestellten Sparpaket beschlossen. Das Parlament in Ljubljana hat am Dienstagabend die Anhebung der Mehrwertsteuer und weitere Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst verabschiedet. Beides gehört zu den Maßnahmen für die Budgetkonsolidierung im angeschlagenen Euro-Land.

Rund 155.000 slowenische Staatsbedienstete werden bis Ende 2014 um 0,5 bis 5 Prozent niedrigere Gehälter hinnehmen müssen. Darüber hinaus werden Vorrückungen und Zuschläge eingefroren und Staatsausgaben für die Zusatzpension gesenkt.

200 Millionen durch Sparmaßnahmen

Der Rotstift wird auch bei Materialkosten angesetzt. Diese Maßnahmen, die mit Juni in Kraft treten werden, sollen zusammen heuer und im nächsten Jahr gut 200 Millionen Euro jährlich an Ersparnissen bringen.

Weitere 250 Millionen Euro jährlich an zusätzlichen Budgeteinnahmen erhofft sich die Regierung mit der Anhebung der Mehrwertsteuer zu erreichen. Diese wird mit 1. Juli um zwei Prozentpunkte auf 22 Prozent erhöht werden, der ermäßigte Steuersatz um einen Prozentpunkt auf 9,5 Prozent. (tt.com, APA)

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