Sparkasse Imst profitiert von Regionalität

Von Alexander Paschinger...

Von Alexander Paschinger

Imst –Die über 130 Jahre alte Imster Sparkasse mit ihren 154 Mitarbeitern darf wieder von einer positiven Entwicklung des Bankinstituts im abgelaufenen Jahr berichten. Außerdem vermeldet die Regionalbank die Vertragsverlängerung der beiden Vorstände Meinhard Reich und Martin Haßlwanter um weitere drei Jahre.

Der seit 2010 eingeschlagene Weg der „Rückbesinnung als Regionalbank“ sei richtig gewesen, betonte Aufsichtsratschef Klaus Gstrein bei der Bilanzpräsentation für 2012 am Mittwoch. Außerdem verwies er auf „Kundenorientierung“ und „eine seröse Wachstumsstrategie“ des Bankhauses unter dem Führungsduo.

Reich und Haßlwanter untermauerten die „erfolgreiche Arbeit“ mit Zahlenwerk. Demnach sei es trotz Wirtschafts-, Staatsschulden und letztlich auch Bankenkrisen gelungen, auf einem soliden Kurs zu fahren. Die Bilanzsumme hat sich mit 818,8 Millionen Euro gegenüber den 801,1 Millionen Euro im Jahr 2011 leicht erhöht, das Betriebsergebnis stieg von 3,6 auf 5 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) legte ebenfalls von 1,4 auf 2,7 Millionen Euro zu.

Reich strich zum einen die erfreuliche Entwicklung bei den Investitionen von Industrie und Dienstleistern wegen der niedrigen Zinsen und andererseits die Steigerung der Spareinlagen um 3,8 Prozent trotz niedriger Sparzinsen hervor. Haßlwanter ergänzte die „erfreuliche Entwicklung“: Die Sparkasse zählte im Vorjahr rund 1500 Neukunden und verweist nun auf einen Kundenstock von 32.000 Personen. Stolz ist man in der Imster Zentrale auch auf die Ergebnisse, die man innerhalb der österreichischen Sparkassen erreicht habe: Dort rangiere man auf Platz 15, beim Thema Kommerz sogar auf Platz 2.

Weniger Schwierigkeiten ortet Reich, wenn es um das österreichische Bankgeheimnis geht: „Der Anteil der Devisenausländer liegt bei uns unter fünf Prozent“, glaubt er nicht daran, dass es große Auswirkungen habe.


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