Tirol verzeichnet die niedrigste Arbeitslosigkeit aller EU-Regionen

Tirol und Salzburg sind in Punkto Arbeitslosigkeit die Topregionen Europas. Mit einer Erwerbslosenquote von nur 2,5 Prozent liegen die beiden Bundesländer weit unter dem EU-Schnitt.

Innsbruck – Österreich hat seit längerem die niedrigste Arbeitslosigkeit der EU. Auch nach Regionen betrachtet ist die Alpenrepublik top: Tirol und Salzburg verzeichneten 2012 mit je 2,5 Prozent die niedrigsten Erwerbslosenquoten, gefolgt von vier Regionen in Deutschland mit je 2,7 bzw. 2,9 Prozent. Auch Oberösterreich und die Steiermark schafften es mit 2,9 bzw. 3,2 Prozent unter die besten zehn.

„Mit 2,5 Prozent Erwerbslosenquote weist Tirol im Jahr 2012 den niedrigsten Wert von 270 Regionen in Europa auf. Diesen Spitzenplatz teilen wir uns mit Salzburg“, freute sich Landeshauptmann Günther Platter über die Bestnote aus Brüssel. „Unser Ziel bleibt die Vollbeschäftigung, das machen wir auch mit dem neuen Arbeitsübereinkommen der Landesregierung deutlich. Eine aktive Arbeitsmarktpolitik soll Zukunftschancen schaffen.“

Am schlechtesten ist es um spanische Landesteile bestellt. In Ceuta waren im Vorjahr 38,5 Prozent der Erwerbsbevölkerung ohne Job, in Andalusien 34,6 Prozent und in Extremadura sowie Canarias je 33,0 Prozent. In der griechischen Region Dytiki Makedonia wurde eine Erwerbslosenquote von 29,9 Prozent registriert, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mit.

Alle Bundesländer unter dem EU-Schnitt

Von insgesamt 270 Regionen hatten 53 eine Erwerbslosenquote von unter 5,2 Prozent, dies entspricht der Hälfte des EU-27-Schnitts. Dazu zählten alle österreichischen Bundesländer außer Wien. In der Bundeshauptstadt hat sich die Arbeitslosenquote 2012 auf 7,9 Prozent verschlechtert, 2011 waren es laut EU-Rechnung 7,1 Prozent gewesen. Die österreichische Gesamtquote stieg in dem Zeitraum auf 4,3 nach 4,1 Prozent, die der EU-27 von 9,6 auf 10,4 Prozent.

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Die Frauen-Arbeitslosenquote war im Vorjahr geringfügig höher als die der Männer (10,5 gegenüber 10,4 Prozent). In dieser Kategorie lief Deutschland Österreich den Rang ab: Den niedrigsten Werte verzeichnete Freiburg (2,7 Prozent), dahinter folgten Salzburg, Tirol sowie Oberbayern und Oberfranken mit je 2,8 Prozent. Am schwersten hatten es Frauen dagegen in der spanischen Region Ceuta (49,4 Prozent). Die Männer-Arbeitslosenquote schwankte zwischen 2,3 Prozent in Salzburg und Tirol und 33,6 Prozent in Andalusien. (tt.com, APA)


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