Bosch investiert massiv in die neue Zentrale am Standort Wien

Der deutsche Technologiekonzern Bosch nimmt 2014 eine neue Zentrale in Wien in Betrieb. Die derzeit noch drei Standorte in der Bundeshauptstadt werden im 3. Bezirk in der Göllnergasse unter einem Dach zusammengefasst, gab Österreich-Chef Klaus Huttelmaier am Mittwoch bekannt.

Wien – Bosch bezieht in Wien eine Fläche von rund 21.500 Quadratmetern und mietet sich langfristig ein. „Einige Millionen“ fließen dann noch in die Einrichtung mit Labors etc. „In Wien sind wir im internationalen Entwicklungsverbund – die Fäden der weltweiten Entwicklung laufen hier zusammen, damit kochen wir hier nicht im eigenen Saft“, sagte der Bosch-Chef. Insgesamt betreibt Bosch in Österreich 16 Standorte. An den drei Entwicklungsstandorten Wien, Linz und Hallein sind über 660 der landesweit 2.936 Mitarbeiter beschäftigt.

Positiv am Standort Österreich sei die „Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal“ – über 50 Prozent der Ingenieure bei Bosch hätten einen HTL-Abschluss, sagte der Österreich-Chef.

Lohnkosten unter deutschem Niveau

Weiters seien die Lohnstückkosten „interessant“ – sie liegen zwischen 5 und 20 Prozent unter dem Niveau in Deutschland. Auch die Zusammenarbeit mit den Betriebsräten sei relativ gut, so Huttelmaier.

Allerdings wünscht sich Bosch „mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit“ – die Möglichkeit von Arbeitszeitkonten fehle. Zudem bräuchte Österreich den Angaben zufolge eine nach Unternehmensgröße und branchenspezifisch aufgebaute Förderlandschaft, damit Forschung und Entwicklung besser vorangetrieben werden könne. (APA)

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