Freihandelsabkommen zwischen Costa Rica und Kolumbien

Zwei Jahrzehnte hatten die Verhandlungen zwischen Costa Rica und Kolumbien über das Freihandelsabkommen gedauert.

San Jose/Bogota - Costa Ricas Präsidentin Laura Chinchilla und ihr kolumbianischer Kollege Juan Manuel Santos haben am Mittwoch ein Freihandelsabkommen zwischen ihren beiden Staaten unterzeichnet. Der Vertrag schaffe Arbeitsplätze und verbessere die Investitionsbedingungen, sagte Santos im kolumbianischen Cali.

Dort beginnt am Donnerstag der Gipfel der Pazifik-Allianz. Mit dem neuen Abkommen rückt Costa Rica näher an diese Freihandelszone heran, der bisher Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko angehören. Die Allianz will vor allem die Wirtschaftsbeziehungen zu den wichtigen Märkten im asiatisch-pazifischen Raum fördern.

Zwei Jahrzehnte hatten die Verhandlungen zwischen Costa Rica und Kolumbien über das Freihandelsabkommen gedauert. „Wir haben 20 Jahre gebraucht, aber besser spät als nie“, sagte Santos. Die Unterzeichnung des Vertrags sei „der Auftakt zum Eintritt Costa Ricas in die Allianz.“ (APA/dpa)

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