Wacker-Präsident: Weiter Plattner oder doch Platzgummer?

Innsbruck – Ob’s die Nordkette war oder doch das gesamte Karwendelgebirge, das Kaspar Plattner am Mittwochabend vom Herzen geplumpst war? „E...

Innsbruck –Ob’s die Nordkette war oder doch das gesamte Karwendelgebirge, das Kaspar Plattner am Mittwochabend vom Herzen geplumpst war? „Es war jedenfalls mehr als nur ein Stein“, meinte der Wacker-Präsident und schwärmte unverhohlen von der beinahe in Vergessenheit geratenen Euphorie am Tivoli. „Unsagbar toll, wie die Leute mitgegangen sind und unsere Mannschaft bis zur letzten Minute getragen haben.“

Nach mehrmals bekundeter Amtsmüdigkeit hat Plattner wieder Feuer gefangen. „Es kann gut sein, dass ich weitermache“, meinte er gestern auf TT-Nachfrage. Völlig unabhängig, wie er versicherte, vom Ausgang des Abstiegskrimis. Vielmehr sei der 73-Jährige seit geraumer Zeit daran, die Führungsetage auf breitere Beine zu stellen. Während einige Vorstandsmitglieder mit Sicherheit ausscheiden, möchte Plattner zusätzlich einen Aufsichtsrat mit Leuten seines Vertrauens installieren.

Aber auch eine andere Präsidenten-Variante ist möglich. Hinter vorgehaltener Hand fiel in den vergangenen Tagen wiederholt der Name Christoph Platzgummer. Der ehemalige Innsbrucker Vize-BM und Sportreferent betonte seine Sport-Affinität und dass er „stets an einer positiven Zukunft des FC Wacker interessiert“ ist. Mehr wollte er dazu nicht sagen. Plattner: „Wenn Christoph die Obmannschaft übernehmen würde, lege ich ihm sicher nichts in den Weg.“ (su, m. i.)


Kommentieren