Krematorium der IKB ist heiß begehrt

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB AG) wollen ihr Krematorium verkaufen. Die Verhandlungen mit einem Zusammenschluss mehrerer Bestattungsunternehmen seien im Laufen.

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB AG) wollen ihr Krematorium verkaufen. „Ja das stimmt“, bestätigte gestern IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider auf TT-Nachfrage. Die Verhandlungen mit einem Zusammenschluss mehrerer Bestattungsunternehmen seien im Laufen. Der IKB-Aufsichtsrat hat hierfür grünes Licht gegeben. „Zu 80 Prozent sind das bereits die jetzigen Kunden“, verdeutlicht Bürgermeisterin und IKB-Eigentümervertreterin Christine Oppitz-Plörer. Die Kremierung sei, so Schneider, „kein Kerngeschäft“ der Kommunalbetriebe. Weit gewichtiger dürfte für die IKB aber die angebliche Ankündigung der Kaufinteressenten gewesen sein, selbst ein Krematorium errichten zu wollen. „Solche Überlegungen gibt es“, verweist Schneider auf den dann drohenden, verschärften Wettbewerb.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte