Drei Tiroler hatten die Hand am Meisterteller der Austria

Flo Mader, Fabian Koch und Pascal Grünwald stehen als österreichische Fußballmeister bis 2014 unter Vertrag bei der Wiener Austria.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck –„Das perfekte Jahr für mich“, blickt Florian Mader als frischgebackener österreichischer Fußballmeister mit der Wiener Austria auf eine Saison zurück, die für zumindest einen der drei Tiroler im Kader der Violetten absolut nach Wunsch verlief. „Das ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man den Teller hochhält. Das haben viele gute Fußballer in ihrer Karriere nicht erreicht“, weiß der 30-jährige Schmirner, der im Jahr 2008 mit dem FC Wacker abstieg, den Titel sehr wohl zu schätzen und auszukosten. Im Sommer wechselte er von Ried, wo er auch einen Pokalsieg feierte, zur Austria und erkämpfte sich einen Fixplatz als Stratege im Mittelfeld. „Ich glaube schon, dass ich auch meinen Teil zum Titel beigetragen habe“, erklärte er nach der ersten noch gedämpften Meisterfeier, denn die Veilchen sind auf den Geschmack gekommen und haben das Double im Visier. Das perfekte Jahr war es für den sympathischen Flo deshalb auch, weil Töchterchen Leni seit rund zwei Monaten eine Hauptrolle spielt.

Neben Mader genoss auch Fabian Koch das Jubelbad nach dem 4:0-Erfolg gegen Mattersburg. Der 23-jährige Natterer etablierte sich unter Trainer Peter Stöger in der Austria-Verteidigung, brachte es auf 1786 Einsatzminuten und zwei Saisontore. Daher wurde sein Vertrag so wie der von Mader auch um ein Jahr verlängert.

Im Hintergrund bei den Feierlichkeiten hielt sich der dritte Austria-Tiroler beim Trubel mit dem Meisterteller. Pascal war zwar dabei, aber doch nicht so richtig involviert. Der ehemalige Wacker-Kapitän absolvierte in dieser Saison nach einigen Verletzungen kein einziges Meisterschaftsspiel im Austria-Gehäuse, saß zuletzt aber auf der Ersatzbank.


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