Athleten von WM-Bewerb mit Anstieg auf Horn begeistert

Eine steile Radstrecke oberhalb von Kitzbühel und der Lauf über das Almenplateau zum Alpenhaus sorgen für eine Premiere.

Kitzbühel – Der Kitzbühler Triathlon-Bewerb der WM-Serie fordert von den weltbesten Athleten erstmals enorme Kletterqualitäten. Die Elite und auch die besten Österreicher sind von der neuen Streckenführung am 6. Juli mit 750 m Schwimmen im Schwarzsee, dem Rad-Abschnitt über 11,5 km auf der bis zu 22,3 Prozent steilen Hornstraße und der 2,55 km langen Laufstrecke von der Brunnellenbahn über das Almenplateau zum Ziel beim Alpenhaus begeistert.

„Eine geile Sache“

„Kitzbühel hat mit dem neuen Format alles richtig gemacht. Ich bin ein guter Radfahrer und ich liebe die Berge, also werde ich mit Sicherheit am Start stehen“, ließ Olympiasieger und Ex-Weltmeister Alistair Brownlee (GBR) die Veranstalter wissen. Diese hatten vor der Durchsetzung der neuen Streckenführung mit 1.003 m Höhendifferenz auch die Athleten befragt. „Wir haben durchwegs nur positive Resonanz bekommen“, sagte Event-Direktor Herwig Grabner. Ausschlaggebend sei schließlich ein Gespräch mit Olympiasieger Jan Frodeno gewesen, der meinte, ‚das ist eine geile Sache, traut‘s euch drüber‘. Der Weltverband (ITU) genehmigte das Abrücken von der klassischen olympischen Distanz.

Die Kärntnerin Lisa Perterer, zuletzt Weltcup-Zweite in Mexiko, blickt dem Rennen gespannt entgegen. „Ich mag die Berge, aber wie ich jetzt auch in Mexiko gesehen habe, werde ich einen guten Tag brauchen, um hier voll mithalten zu können.“ Andreas Giglmayr kennt die Strecke. „Das wird ein geniales Rennen. Die internationalen Athleten sind vielleicht deshalb so begeistert, weil sie noch nicht wissen, was auf sie zukommt“, erklärte der Salzburger am Donnerstag bei der Präsentation im Alpenhaus.

Hobbyathleten haben heuer erstmals Gelegenheit, sich mit den 130 Profis zu messen. Sie können die gleiche Strecke einige Stunden vor dem Start des WM-Bewerbs bewältigen. (APA)


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