Hersteller tauscht defekte Hydranten in Innsbruck aus

Innsbruck – 90 unterirdische Hydranten sind in Innsbruck zurzeit außer Betrieb – die TT berichtete. Aus Sicherheitsgründen deaktivierten die...

Innsbruck –90 unterirdische Hydranten sind in Innsbruck zurzeit außer Betrieb – die TT berichtete. Aus Sicherheitsgründen deaktivierten die IKB die betroffenen Anlagen.

Nachdem am Donnerstag einer der defekten Unterflurhydranten untersucht wurde, gaben die Innsbrucker Kommunalbetriebe jetzt bekannt, dass das kaputte Teil „mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit die so genannte Spindelmutter“ ist. „Es liegt eine schriftliche Bestätigung der Herstellerfirma vor, dass bei diesem Teil ein Materialfehler aufgetreten sei“, betonen die IKB. Die von der Mutter fixierte Spindel stellt den Auf- und Zusperrmechanismus der Hydranten dar. Eine Materialschwäche dürfte für den Wasseraustritt bei den Hydranten in der Trientlgasse und der Franz-Fischer-Straße verantwortlich sein. Die Herstellerfirma werde diese Spindelmutter bei allen betroffenen Hydranten in Innsbruck auf eigene Kosten in der kommenden Woche austauschen. Betroffen sind, wie berichtet, in etwa 90 Unterflurhydranten im gesamten Stadtgebiet von Innsbruck, die im Jahr 2011 eingesetzt wurden.

Bis das Problem endgültig behoben ist, bleiben die Anlagen außer Betrieb. Damit die Innsbrucker Feuerwehr bei etwaigen Einsätzen genügend Löschwasser zur Verfügung hat, wurde die Flotte um ein Großtanklöschfahrzeug, welches 10.000 Liter fasst, aufgestockt. (TT, saku)

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