Kolsass/Weer glückte ein Befreiungsschlag

Fügen – Viel mehr Abstiegskrimi geht nicht. Durch den gestrigen 3:2-Erfolg des bisherigen Schlusslichts Kolsass/Weer in Fügen liegen Kematen...

Fügen –Viel mehr Abstiegskrimi geht nicht. Durch den gestrigen 3:2-Erfolg des bisherigen Schlusslichts Kolsass/Weer in Fügen liegen Kematen, Mötz/Silz und eben die Klotz-Truppe in der Tabelle innerhalb eine­s Punktes. Retten kann sich aber nur einer aus dem Trio.

„Dieser Sieg war für uns Gold wert“, meinte Klotz, der seiner Mannschaft ein Pauschallob aussprach. „Die Einstellung der Jungs ist einfach super. Ich bin optimistisch, dass wir den Klassenerhalt packen.“

Den Optimismus hat man auch bei Mötz/Silz noch nicht verloren. Und das, obwohl in zehn Frühjahrsrunden gerade einmal drei Unentscheiden gelangen. Ein Sieg? Fehlanzeige. Auch gegen Kundl setzte es am Freitagabend wieder eine 1:3-Niederlage. „Dabei stand das Spiel lange auf der Kippe“, erzählte Trainer Jürgen Soraperra. „Aber durch individuelle Fehler bringen wir uns immer wieder selbst um den Lohn.“

Dass die aktuelle Situation nicht nur auf Pech zurückzuführen ist, weiß man im Oberland. „In Stresssituationen passieren uns zu viele Fehler. Wir werden trotzdem weiter um den Ligaerhalt kämpfen. Denn die Tiroler Liga ist einfach lässig.“ Und spannend. (t.w.)

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