Durch Tag und Nacht Bergspitzen erwandern

Rund 800 Teilnehmer nehmen an der Wander-Weltmeisterschaft im September teil. Trainiert kann beim Stoabergmarsch werden.

Von Verena Hofer

Fieberbrunn –Von Salzburg nach Tirol – nicht nur geografisch trifft dies derzeit immer öfters im Pillerseetal zu. Wanderstöcke, Rucksäcke und Bergschuhe sind in den kommenden Monaten kaum wegzudenken. Findet doch Mitte Juni die 24-Stunden-Wanderung statt und im September ist das Pillerseetal Austragungsort für die elfte Wanderweltmeisterschaft.

Vom Salzburger Austragungsort Großarl wurde die Wanderweltmeisterschaft ins Pillerseetal geholt. Von 19.–21. September (Freitag bis Sonntag) erwandern Hunderte Teilnehmer die fünf Mitgliedsgemeinden der Region. „Bis jetzt haben wir bereits 500 Anmeldungen aus aller Welt“, erklärt TVB-Geschäftsführer Florian Phleps und ergänzt, dass das Ziel bei rund 800 Teilnehmern liegt. Besonders stolz ist der Geschäftsführer auf eine Gruppenanmeldung aus Australien.

Die Zeit spielt bei der Weltmeisterschaft eine untergeordnete Rolle, es zählen die Kilometer. Täglich werden drei unterschiedlich lange Wanderungen angeboten – von einer Route mit sechs Kilometern bis hin zu einem Halbmarathon (21,1 km) reicht die Auswahl. Schwierigkeitsgrad und Höhenmeter sind bereits ausgeschrieben. Ab drei abgeschlossenen Routen wird die Wander-Weltmeister-Urkunde vergeben. Außerdem gibt es Gruppen- und Einzelwertungen, wobei die Höchstzahl an Kilometern den Sieg bringt. Um die Gäste länger in der Region zu halten, hat sich der TVB einiges einfallen lassen. Ein Vorprogramm mit verschieden langen Wanderungen wurde entwickelt, Wanderführer inklusive. Dies beginnt bereits am Sonntag, den 15. September.

Nach einer Namensänderung findet die heurige 24-Stunden-Wanderung als Stoabergmarsch Mitte Juni statt. Erstmals wird die Wanderung in Zusammenarbeit mit zwei Salzburger TVB veranstaltet. Mit an Bord ist das Salzburger Saalachtal und die Region Saalfelden Leogang. Gestartet wird morgens in Weißbach. Anschließend wird über die Landesgrenze nach Hochfilzen gewandert und das Ziel am nächsten Tag ist der Asitz in Lofer. Weitere Details für die rund 50 Kilometer lange Strecke werden nicht bekannt gegeben. „Es warten auf die Teilnehmer viele Überraschungen“, gibt sich Phleps geheimnisvoll. Zwischen 80 und 100 Teilnehmer werden erwartet, die Anzahl ist wetterabhängig. Bei Schlechtwetter wird der Stoabergmarsch um zwei Wochen nach hinten verschoben. Anmelden kann man sich direkt vor Ort.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren