Geheimtipp für Camper und Kinder

Fast vier Millionen Euro wurden in die moderne Freizeitanlage und den Fünf-Sterne-Campingplatz in Achenkirch investiert. Eine internationale Anerkennung der Camper ließ nicht lange auf sich warten.

Von Walter Zwicknagl

Achenkirch –„Positive Rückmeldungen haben wir schon viele bekommen“, freut sich BM Stefan Messner aus Achenkirch, wenn er vom Familienparadies am Nordwest­ufer des Achensees spricht. Im Jahr 2011 wurde mit dem Projekt begonnen, jetzt sind der Alpen Caravan Park und der riesige Spielplatz fertig. „Dafür waren Investitionen von 3,9 Millionen Euro nötig“, sagt der Gemeindechef. Auch dem Ortsausschuss des Achenseetourismus war das Vorhaben ein besonderes Anliegen. Der ehemalige Campingplatz wurde im Jahr 1967 in Betrieb genommen. Neuerungen waren ein Muss. Und deshalb wurde eine Freizeitanlagen Achenkirch Errichtungs GmbH gegründet.

„Völlig neu hat sich der Campingplatz positioniert. Dass er international auf hohem Niveau eingestuft wird, hat sich bereits erwiesen“, stellt BM Stefan Messner fest. Erst vor wenigen Monaten bekam Thomas Brunner aus Kramsach als Pächter des Campingplatzes den Europapreis 2013 des deutschen Camping-Clubs, der auch an Plätze in Spanien, Kroatien, Deutschland und Südtirol vergeben wurde. „Wir haben jetzt alles, was ein Fünf-Sterne-Campingplatz braucht. Erst im vergangenen Herbst wurde das alte Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Jetzt ist alles aus einem Guss. Es gibt punktgenau das Angebot, das die Campingbranche verlangt“, stellt Brunner, der seit sechs Jahren den Campingplatz bewirtschaftet, fest. Ein neuer Gastronomiebereich, moderne Nasseinheiten, ein Indoor-Bereich, ein Raum für Kinderbetreuung und ein Jugendraum stehen schon seit Oktober des Vorjahres zur Verfügung. Für fast 190 Wohnmobile und Zelte ist in der modernen Anlage neben dem See Platz.

Mächtig stolz ist Bürgermeister Messner auf den Kinderspielplatz, der kostenlos genutzt werden kann. Ein Rinnsal, Schaukeln und ein Piratenschiff zählen dort zu den Anziehungspunkten. Längst wurde der Beachvolley-Platz vergrößert. Den Erfordernissen der Zeit entspricht die Zufahrt zum Museum im Sixenhof und der Bade- und Campinganlage. Schon seit längerer Zeit gilt dort die Parkraumbewirtschaftung. Und in unmittelbarer Nähe ist der kleine See im See ein Magnet. „Dafür haben wir 100.000 Kubikmeter Material aus dem Oberaubach angeliefert, um einen Damm aufschütten zu können. Das passierte schon vor einigen Jahren“, weiß BM Messner. Offiziell in Betrieb genommen wurde die Großanlage erst anfangs Mai. Diskutiert wurde über das neue Paradies am See im Gemeinderat und von den Touristikern über eine neue Idylle für Camper und Familien viel, ehe der große Wurf gelang.

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