Beim Laufen ist längst nicht alles nur Banane

Beim heutigen Innsbrucker Stadtlauf können sich die fast 3000 Teilnehmer nicht nur an erstaunlichen 200 Kilogramm Obst stärken.

Innsbruck –Das typische Nahrungsmittel, um bei einer Laufveranstaltung fit zu bleiben? Bananen. So ist es für den Innsbrucker Stadtlauf-Veranstalter Michael Wanivenhaus selbstverständlich, heute ab 15 Uhr 120 Kilogramm der energiebringenden Südfrucht für die bisher 2600 vorangemeldeten Starter (1120 Frauen und 1480 Männer) auf der zehn Kilometer langen mit 100 Beachflaggs verzierten Strecke bereitzustellen. Nicht die einzig erstaunliche Zahl bei dem Bewerb für jedermann, -frau und für alle Kinder:

48 So viele Nationalitäten sind vertreten. Von unglaublichen 65 Afghanen über Sportler aus Mauretanien, Neuseeland, Syrien, Tadschikistan und den zwischen dem Atlantik und der Karibik liegenden Jungferninseln. Der jüngste und älteste Starter stammen aus Österreich und sie trennen 84 Lebensjahre. Kurt Fasser (Startnummer 1) ist 1927 geboren, das Zwergerl im Dezember 2011.

80 Kilo Äpfel und Orangen liegen neben den Bananen bereit. Zudem können sich die Athleten mit je 300 Liter Lattella und Iso-Star oder 500 Liter alkoholfreiem Bier erfrischen. Dazu stehen 5000 Becher bereit.

120 Aktive werden mit Pokalen in der Hand nach Hause kommen, 1100 mit glänzenden Medaillen um den Hals. Zudem gibt es noch zahlreiche Sach­preise.

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1000 Würstel, ebenso viele Semmeln, 300 Brezen, 100 Kuchen, unzählige Liter Bier, Radler, Saft und Limo können Athleten und Zuschauer an 100 Tischen mit 200 Bänken am Sparkassenplatz genießen. Wer um 20.45 Uhr das Champions-League-Finale verfolgen will, kann das ebenfalls dort. Auf einer sechs mal acht Meter großen Bühne steht eine Leinwand für die Übertragung aus dem Wembley-Stadion.

2000 Zeitnehmungschips, damit jeder auch seine Leistung messen kann. Für die 3000 Startnummern liegen 20.000 Sicherheitsnadeln zum Befestigen bereit.

3000 Jeder Teilnehmer hat sein Packerl zum Heimtragen. Schließlich haben 60 Helfer in fünfstündiger Arbeit Startpakete geschnürt. Gefüllt mit einem Shirt, Müsliriegeln, Linzerstangerln, Nudeln, Getränk, Antistressherzen, Seife und insgesamt 50.000 Flyern. Sie warten heute auf fünf Paletten darauf, von den Teilnehmern abgeholt zu werden. (su)


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