Jugendlicher an Bord eines AUA-Flugzeugs reanimiert

Der Libyer sollte nach einem Verkehrsunfall zur medizinischen Behandlung nach Wien geflogen werden, verlor jedoch 15 Minuten nach dem Start der Maschine das Bewusstsein.

Wien,, Tripolis – Durch eine 15-minütige Reanimation haben zwei Flugbegleiterinnen und ein Passagier an Bord einer AUA-Maschine einem Jugendlichen das Leben gerettet. Der Bursche sollte am Donnerstag nach einem Verkehrsunfall aus seiner Heimat Libyen zu einer weiteren medizinischen Behandlung nach Wien fliegen. Doch kurz nach dem Start in Tripolis verlor er das Bewusstsein und hatte keinen Puls mehr. Die Maschine OS892 landete deshalb außerplanmäßig in Malta.

Laut AUA-Sprecher Peter Thier war der etwa 16-jährige Libyer für flugfähig erklärt worden. Die Maschine hob deshalb planmäßig um 13.50 Uhr zu dem dreistündigen Flug ab. Nach 15 Minuten verlor der Teenager das Bewusstsein und die zwei Flugbegleiterinnen mit der entsprechenden notfallmedizinischen Ausbildung konnten keinen Puls mehr fühlen. Der Pilot wurde informiert und der Bursch reanimiert. Bis zur Landung in Malta wurde die Reanimation fortgesetzt, wo er bereits von einem Notarzt erwartet wurde. „Es sieht so aus, dass sie ihm das Leben gerettet haben“, so Thier. Gegen 19 Uhr kam die Maschine schließlich in Wien an. (APA)

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