Tiroler Binder entgeht in Monaco Massencrash und wird Siebenter

Der Zillertaler ging nur von Startplatz 22 ins Rennen.

Monaco – Der Tiroler Rene Binder hat am Freitag in einem turbulenten GP2-Rennen in Monaco Platz sieben belegt und damit sechs Meisterschaftspunkte eingefahren. Der 21-jährige Zillertaler, nach einer Strafe im Qualifying nur von Platz 22 aus ins Rennen gegangen, profitierte von einem Massencrash in der ersten Kurve, in den bis zu 14 Autos verwickelt waren.

Das Rennen wurde daraufhin nach einer längeren Pause hinter dem Safety Car gestartet. Den Sieg holte sich der Brite Sam Bird vor dem Italiener Kevin Ceccon und dem Neuseeländer Mitch Evans. Meisterschaftsleader ist weiterhin der Monegasse Stefano Coletti.

Für Binder ist es das wertvollste Ergebnis seiner bisherigen GP2-Karriere. Der Neffe des früheren Formel-1-Piloten Hans Binder, der seine erste volle Saison in der wichtigsten Nachwuchsserie bestreitet, nimmt das Sprintrennen am Samstag nach dem F1-Qualifying (16.10 Uhr) nun von Startplatz zwei in Angriff.

Beim Gastspiel der Rallye-Superstars im Porsche Supercup hat nach dem Qualifying vorerst Sebastien Ogier die Nase vorne. Der WM-Leader startet das Rennen im Fürstentum am Sonntag (9.45 Uhr) von Platz 12, Rekordweltmeister Sebastien Loeb von Platz 15. (APA)

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