Gold auf dem Tanzparkett bleibt für Schönfelder „mysteriös“

Mindestens wie einen Sieg in einem Skirennen: So wertet der neue Dancing Star Rainer Schönfelder seinen Erfolg auf der Tanz- und Showbühne.

Wien –Nach vier Monaten Training, zwölf Wochen Showstrapazen und gut 100 Tänzen kam es in der achten Staffel der ORF-Tanzshow Dancing Stars zu einem „unergründlichen Mysterium“, wie der Sieger sagt: Skirennläufer Rainer Schönfelder hatte Freitagabend mit Tanzpartnerin Manuela Stöckl die Nase vorn und verwies die Musicaldarsteller Marjan Shaki und Lukas Perman auf die Plätze. „Im ersten Moment war ich kurz leer“, beschrieb Schönfelder den Augenblick der Entscheidung.

„Die Konkurrenz war enorm“, meinte der Profisportler angesichts der Tanzerfahrung seiner Finalgegner. Aber er habe von der ersten Episode an „Lunte gerochen. Ich wollte einfach das Maximum herausholen. Was es schlussendlich aber ausgemacht hat, ist ein unergründliches Mysterium.“ Ob der Sieg mit einem Erfolg im Ski-Weltcup vergleichbar ist? „Mindestens mit einem Sieg in einem Rennen“, sagte Schönfelder breit grinsend. Wie seine sportliche Karriere weitergehen wird, „das wird man sehen. In einem Monat kann man dann weiterschauen.“

Marjan Shaki, im Vorfeld als Favoritin gehandelt, überstand die erste Voting- und Juryrunde mit Willi Gabalier an ihrer Seite souverän: Das Paar überzeugte u. a. mit einem ebenso verspielten wie kraftvollen Discofox zu „Don’t Stop ’til You Get Enough“. Am Ende wurde es aber nur Platz zwei, der Showtanz zu „1001 Nacht“ zog beim Publikum trotz Einlage mit einem fliegenden Teppich im Vergleich zu Schönfelders überzeugender Michael-Jackson-Hommage den Kürzeren.

Für Shakis Freund Lukas Perman und Katrin Menzinger gab es nach dem zweiten Juryplatz in der Vorrunde seitens der Zuschauer nur Bronze.

Die laut Juror Thomas Schäfer-Elmayer „bisher beste Staffel“ von Dancing Stars mit einer Rekordquote von bis zu 1,033 Millionen Zusehern war nicht die letzte: „Wir haben fix vor, eine neunte Staffel zu machen“, versicherte ORF-Unterhaltungs­chef Edgar Böhm. (APA)


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