Entführt und gefoltert: 52-Jähriger nach einem Monat befreit

Pedro Portugal war vor 32 Tagen im New Yorker Stadtteil Queens entführt und in ein Lagerhaus gebracht worden. Dort quälten ihn seine Peiniger mit Säure, schlugen ihn und drohten ihm mit dem Tod.

New York/Quito - Nach mehr als einem Monat Gefangenschaft und Folter ist ein Mann in New York von der Polizei befreit worden. Das berichteten amerikanische Medien am Freitag. Der 52 Jahre alte Pedro Portugal war 32 Tage zuvor in Queens entführt und in ein nahe gelegenes Lagerhaus gebracht worden. Dort quälten ihn seine Peiniger mit Säure, schlugen ihn und drohten ihm mit dem Tod. Alles für ein Lösegeld in Höhe von drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro), das sie von seiner Familie in Ecuador forderten, die daraufhin die Polizei einschaltete.

Die Behörden - nicht nur in New York, sondern auch in Ecuador - nahmen die Ermittlungen auf und ließen die Anrufe der Erpresser zurückverfolgen. Die New Yorker Polizei entdeckte ihr Versteck, als sie sich Pizza in ein leer stehendes Lagerhaus liefern ließen. Drei Männer wurden festgenommen, weitere Tatverdächtige werden nach Angaben der Behörden noch gesucht. Ein Mann soll sich in den USA aufhalten, drei weitere bereits nach Ecuador geflohen sein.

Warum der sechsfache Vater und nicht überdurchschnittlich wohlhabende Geschäftsmann entführt wurde, ist laut Polizei unklar. Portugal befand sich am Freitag im Krankenhaus. „Er hat physische Verletzungen und ist tief traumatisiert“, sagte Richard Brown, der Staatsanwalt von Queens. Doch sein Zustand sei stabil. (APA/dpa)

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