Haftungen für Hypo dürften mit bis zu 7 Mrd. Euro schlagend werden

„Wie viel an Haftungen schlagend werden, wird sich in den nächsten ein bis zwei Jahren zeigen“, sagte Faymann in einem Interview mit dem „Kurier“.

Wien/Klagenfurt - Bundeskanzler Werner Faymann (S) geht davon aus, dass die Republik für 4 bis 7 Mrd. Euro an Haftungen für die notverstaatlichte Hypo Alpe-Adria wird geradestehen müssen. „Wie viel an Haftungen schlagend werden, wird sich in den nächsten ein bis zwei Jahren zeigen“, sagte Faymann in einem Interview mit dem „Kurier“ (Samstagausgabe).

„Eines kann ich jetzt schon sicher sagen: Diese Zusatzausgaben werden aus dem Finanzsektor, etwa über die Bankensteuer und die Zinszahlungen aus dem Partizipationskapital finanziert“, wird Faymann zitiert.

Insgesamt, zeigen Berechnungen aus dem Kanzleramt, könnten durch Einnahmen aus dem Finanzbereich bis 2018 knapp neun Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Die erhöhte Bankenabgabe ist derzeit bis 2017 befristet - wenn es nach Faymann geht, soll diese Befristung fallen, erklärte der Bundeskanzler laut Ö1-“Abendjournal“ des ORF-Radio. (APA)

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