Van Rompuy fordert Anstrengungen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Mehr europäische Konzentration auf Jugendarbeitslosigkeit: Für den EU-Ratspräsidenten sind die Anstrengungen der Länder noch zu schwach.

Brüssel - EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten zu mehr Anstrengungen im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit aufgefordert. Bei ihrem Gipfeltreffen am 27./28. Juni sollten sie Schritte einleiten, um die Zukunftsaussichten der Jugendlichen zu verbessern, heißt es in einem am Samstag in Brüssel veröffentlichten Schreiben Van Rompuys.

Im Februar waren in der EU 5,7 Millionen junge Leute unter 25 Jahren arbeitslos. Mit 23,5 Prozent lag deren Arbeitslosenquote deutlich über der Gesamtquote von 10,9 Prozent.

Van Rompuy forderte die Staats- und Regierungschefs auf, im Juni eine bereits im Februar von den Arbeitsministern beschlossene „Jobgarantie“ zu bekräftigen: Demnach soll jeder Jugendliche vier Monate nach Schulabschluss eine Arbeit, einen Ausbildungsplatz oder eine Weiterbildungsmöglichkeit erhalten.

Die Staats- und Regierungschefs müssen nach den Worten von Van Rompuy auch Vorbereitungen treffen, um dafür zu sorgen, dass sechs Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt für eine Initiative zur Beschäftigung von Jugendlichen tatsächlich vom Jänner 2014 an ausgegeben werden könnten. Ferner seien nationale Anstrengungen wichtig. (APA/dpa)

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