Zuversicht eint die Kellerkinder

Mötz/Silz: Hall (H), SVI (A), Schwaz (H)....

Kitzbühel –„Man muss halt auch einmal die Chancen nutzen“, haderte Kematen-Trainer Zoran Tanaskovic nach der 0:3-Niederlage in Kitzbühel mit der Abschlussschwäche seiner „Blues“. Um im Nachsatz aber gleich zu betonen: „Wenn wir weiter so eine Leistung bringen, wird sie auch belohnt, wir müssen halt treffen.“ Auch Kitzbühel-Coach Alexander Markl sah eine engagierte Kemater Mannschaft: „Wenn man keine Tore schießt, kann man auch nicht gewinnen. Aber ich zolle dem Gegner für ein gutes Spiel Respekt.“

Damit hängt die rote Laterne wieder in Kematen, wo in der kommenden Saison Markus Schnellrieder das Team dirigieren wird. Im Kampf um den Ligaerhalt sollte die Kemater aber positiv stimmen, dass sie im Frühjahr zehn Punkte errangen, die meisten unter den abstiegsbedrohten Teams. Mötz/Silz (1:3 in Kundl) geht, trotz Nichtabstiegsplatz, wohl mit den schlechtesten Karten in die finale Phase: Nicht nur dass man im Frühjahr sieglos ist, auch muss man in den letzten Runden gegen „große Kaliber“ ran. Mötz/Silz-Trainer Jürgen Sorraperra ist zuversichtlich: „Wenn wir so weiterspielen, bleiben wir oben.“

Das psychologische Moment spricht nach dem 3:2 in Fügen für Kolsass: „Genau der Schub, den wir gebraucht haben“, jubelte Trainer Thomas Klotz. Ein Abstiegskrimi scheint vorprogrammiert. (ast)

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