Wiener Lokalbesitzer als mutmaßlicher Kokaindealer in U-Haft

Der Pizzeria-Betreiber soll Suchtgift an Stammkunden verkauft haben.

Wien - Ein in der Wiener Innenstadt etablierter Pizzeria-Betreiber sitzt als mutmaßlicher Kokain-Dealer in U-Haft. Wie die Landespolizeidirektion Wien am Sonntag bekannt gab, soll der Mann in seinen Büroräumlichkeiten an Stammkunden regelmäßig Suchtgift verkauft haben. Nachdem er im Zuge umfangreicher Erhebungen bei mehreren „Scheinkäufen“ verdeckten Ermittlern insgesamt 33 Gramm Koks verkauft hatte, klickten Ende Februar die Handschellen.

Der 45-jährige Lokalbetreiber wird laut Polizei von mehreren Abnehmern belastet. Er soll von ihnen pro Gramm jeweils 90 Euro kassiert haben. Der Gastronom, der bisher jegliche Aussage verweigert hat, soll außerdem mit gefälschten EU-Reisepässen gehandelt haben. (APA)


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