Serena Williams und Federer ohne Probleme zum French-Open-Auftakt

Auch die Vorjahres-Finalistin Errani erreichte sicher die zweite Runde. Venus Williams schied hingegen wieder früh gegen Radwanska out.

Paris – Die Tennis-Weltranglisten-Erste Serena Williams und Roger Federer sind ohne Mühe in die zweite French-Open-Runde eingezogen. Williams gab sich ein Jahr nach ihrem sensationellen Erstrunden-Aus am Sonntag in Paris gegen die Georgierin Anna Tatischwili beim 6:0,6:1 in nur 51 Minuten keine Blöße, im Anschluss ließ der als Nummer zwei gesetzte Federer Pablo Carrno Busta (ESP) beim 6:2,6:2,6:3 kein Chance.

Williams mit Französisch-Premiere

Die 31-jährige Williams setzte sich auch in ihrem 17. Sandplatzmatch in dieser Saison durch und ist elf Jahre nach ihrem bisher einzigen French-Open-Triumph diesmal die Top-Favoritin. Wegen ihrer letztjährigen Niederlage gegen die Französin Virginie Razzano und dem gesundheitsbedingten Fehlen im Jahr 2011 war der Sieg über Tatischwili für Serena Williams der erste in Roland Garros seit drei Jahren.

„Ich bin sehr zufrieden, ich spiele sehr stark“, sagte sie zur Freude der Fans auf Französisch auf dem Centre Court und meinte: „Ich spreche zum ersten Mal Französisch, deswegen bin ich ein bisschen nervös.“

Venus Williams früh out

Für Serena Williams‘ Schwester Venus ist schon in der ersten Runde Endstation gewesen. Die als Nummer 30 gesetzt gewesene US-Amerikanerin unterlag der Polin Urszula Radwanska 6:7(5),7:6(4),4:6. Für die bald 33-Jährige war es bei ihrem 59. Grand-Slam-Turnier im Einzel die fünfte Erstrunden-Niederlage.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Im Vorjahr hatte die ältere der Williams-Schwestern in Roland Garros in Runde zwei gegen die erfolgreichere Radwanska-Schwester Agnieszka verloren. Im Jahr 2002 hatte Williams das Finale erreicht und dieses gegen ihre Schwester verloren.

Errani ebenfalls weiter

Bereits zuvor hatte sich Vorjahresfinalistin Sara Errani ebenso locker in die zweite Runde gespielt. Die Italienerin, die im Doppel 2012 mit Roberta Vinci sogar den Titel geholt hat, besiegte die Niederländerin Arantxa Rus mit 6:1,6:2.

Eine frühere Paris-Siegerin hatte an diesem Auftakt-Tag mit je 16 Damen- und Herren-Spielen doch weit mehr Mühe: Ana Ivanovic schien auf sicherem Siegeskurs gegen die Kroatin Petra Martic, verlor dann aber den zweiten Satz, ehe sie sich mit 6:1,3:6,6:3 doch noch relativ sicher durchsetzte. Die als Nummer 14 gesetzte Serbin hat die Suzanne-Lenglen-Trophäe 2008 gewonnen.

Hewitt in fünf Sätzen raus

Für den 31-jährigen Federer, der 2009 seinen bisher einzigen Sieg in Roland Garros gefeiert hat, war es ein lockerer Start in seine 15. French Open in Folge. Der Qualifikant aus Spanien war bei seinem Grand-Slam-Debüt gegen den Superstar überfordert.

Einen Krimi lieferten sich hingegen der als Nummer 15 gesetzte Gilles Simon (FRA) und Australiens Evergreen Lleyton Hewitt. Der 32-Jährige aus „down under“ führte gegen den Lokalmatador nach starker Performance schon 6:3,6:1, musste dann aber doch in einen fünften Satz. In diesem zeigte Hewitt neuerlich seine Kämpfer-Qualitäten, als er nach 0:5-Rückstand noch einmal ausglich, letztlich aber nach knapp 3:20 Stunden doch 5:7 verlor. (APA)


Kommentieren