„Eisland“: Tiroler Film am Times Square

Mit ihrem Film „Eisland“ feiert Laila Alina Reischer im Juni in New York Premiere.

Innsbruck, New York – Im April wurde der 30-minütige Film „Eisland“ im Innsbrucker Leokino uraufgeführt, jetzt blickt Produzentin und Darstellerin Laila Alina Rei­scher über den großen Teich. Im Juni wird ihr Film neben Blockbustern wie Brad Pitts „World War Z“ auf dem New York International Film Festival präsentiert. Regie bei dem Film führte der Tiroler Filmschaffende Alexander Oberhauser.

„Das ist schon eine große Auszeichnung“, meldet sich Reischer, für die sich derzeit die Termine regelrecht überschlagen, aus Italien, wo sie ihr nächstes Projekt vorbereitet. Besonders „cool“ sei, dass auch eine Vorführung des Streifens am weltberühmten Times Square, mitten in Manhatten, geplant ist. Reischer, die Buch, Produktion und eine Rolle übernahm, plant für das Festival in die USA zu reisen. „Sofern es der Terminkalender zulässt.“ Für das Multitalent bedeutet die Reise nach New York auch eine Rückkehr auf den roten Teppich. Im August 2011 wurde sie dort bereits für den Mystery-Thriller „22:43“ beim „New York City International Film Festival“ mit dem Award als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Die gebürtige Innsbruckerin stand zudem bereits mit Hollywoodstars wie Noah Huntley (Die Chroniken von Narnia), Mathieu Amalric und James-Bond-Darsteller Daniel Craig vor der Kamera.

Die Dreharbeiten zu „Eisland“ fanden 2011 in Innsbruck und Umgebung statt. In den Hauptrollen sind neben Reischer auch Romy-Preisträger Michael Stei­nocher und Lucas Zolgar zu sehen. Das Budget des Films liegt bei 30.000 Euro.

„Ich mag die Arbeit vor und hinter der Kamera. Das macht mir beides gleich viel Spaß.“ (TT, mw)

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