152 Spiele Sperre nach Abbruch von Relegations-Match

Im Relegationsmatch zwischen Schärding und Peuerbach kam es im Frühjahr zum Spielabbruch und schweren Ausschreitungen. Der Verband griff jetzt hart durch.

Linz – Der oberösterreichische Fußball-Verband hatte in den vergangenen Tagen alle Hände voll mit der Relegationspartie Schärding gegen Peuerbach zu tun. Das Match musste nach einem tätlichen Angriff des Spielertrainers der Gastgeber auf den Schiedsrichter abgebrochen werden, in der Folge kam es zu schweren Ausschreitungen. Dementsprechend hart fiel das Urteil aus.

Abgesehen davon, dass das Spiel mit 3:0 für die Gäste gewertet wurde, fassten sieben Spieler der Innviertler Sperren aus. Der Spielertrainer, der für den Eklat verantwortlich zeichnete, wurde 36 Partien aus dem Verkehr gezogen. Zudem belegte der Strafsenat den Übungsleiter mit einer 18-monatigen Funktionssperre und einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro.

Vier weitere Kicker erhielten aufgrund von Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter oder Gegner Sperren von 48, 42, 12 und 6 Partien, zwei weitere Akteure müssen „nur“ vier Spiele zuschauen.

In Summe wurden also 152 Spiele Sperre verhängt, zudem muss Schärding wegen Verschulden eines Spielabbruchs und Versagen des Ordnerdienstes 2000 Euro Strafe bezahlen. Rekordverdächtige Zahlen ... (tt.com)

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